„Könnte ich meine immerwährenden Anstrengungen, normal zu erscheinen, für etwas Besseres einsetzen?“ aus Peter Fischli/David Weiss: Findet mich das Glück?
Prozessarbeit mit gestalterischen Mitteln
Gestalterisches Tun ermöglicht es, die Gesprächsebene zeitweise zu verlassen und weitere Sinneskanäle anzuprechen: Kritzeln, schaben, seine Energie und Bewegung materialisieren... Farben auswählen und sie bewusst setzen, Flächen begrenzen und strukturieren oder schmieren und dem Zufall vertrauen... Formen suchen und finden, auf dem Blatt oder im Raum... hantieren mit verschiedenen Materialien, sie verbinden, etwas wagen und dem Entstehenden Ausdruck verleihen...
Das alles macht Spass und hat sich zugleich als äusserst wirkungsvoller Zugang zum Unbekannten erwiesen. Häufig kommt es beim gestalterischen Tun nämlich anders, als man denkt – das Unbeabsichtigte wirkt heftig mit. Prozessarbeit mit Malen und Gestalten nutzt diese Tatsache und hilft, das Geschehen zu entfalten, anstatt es zu interpretieren oder gar zu eliminieren. So kann es uns als Rohmaterial für neue Erkenntnisse und Erfahrungen dienen und uns zurück zu unserer kreativen Quelle führen. Das Werk bleibt dabei – als sichtbarer Teil des Prozessverlaufs und Anker für den Alltag – zurück.
Mit meinem Angebot spreche ich Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen in unterschiedlichem Setting an:
- Therapeutische Ausrichtung (einzeln und in Kleingruppen)
- Projekttage mit kunstorientiertem Fokus (in Kleingruppen)
- Supervision (einzeln, für Teams und Projektsupervision)
- Fortbildungen für Profis: Grundlagen- und Vertiefung (in Kleingruppen)
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